Futures Lounge

Mehr Zukunft wagen! Ohne gemeinsames Nachdenken im Voraus wird es nicht gehen. Wir öffnen deshalb immer am ersten Mittwoch im Monat ab 18.30 Uhr die Pforte zu unserer Futures Lounge.

Sie ist ein offenes Gesprächsformat zu wechselnden Zukunftsthemen auf Zoom und wird in der Regel von Klaus Burmeister und Klaus Janowitz moderiert.

Vorschau

Futures Lounge #15
7. Dezember 2022, 18:30 Uhr
Live Talk auf Zoom

Transformation und Zivilgesellschaft: Rolle der Zivilgesellschaft bei der Missionsorientierung

In den letzten Jahren hat sich auf europäischer und jetzt auch auf nationaler Ebene die „missionsorientierte Forschungs- und Innovationspolitik“ als ein neues politisches Handlungsfeld etabliert. Die sogenannten „Missionen“ orientieren sich an den 17 Sustainable Development Goals (SDGs), den Zielen der Vereinten Nationen für eine nachhaltige Entwicklung.

Missionsorientierte Innovationen versuchen, einen transformativen Systemwandel zu unterstützen, indem sie ehrgeizige „Missionen“, beispielsweise „100 klimaneutrale und intelligente Städte bis 2030“ oder die „Wiederherstellung unserer Meere und Gewässer bis 2030“, voranbringen. Die missionsorientierte Forschungs- und Innovationspolitik setzt dabei auf eine breite Beteiligung traditioneller Innovationsakteure wie Forschungsinstitute, Unternehmen oder Startups. Denn: Missionen werden nur dann Erfolg haben, wenn sie aktiv von der Zivilgesellschaft mitentwickelt und mitgetragen werden.

Für weite Teile der Zivilgesellschaft stellt die Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik jedoch bislang Neuland dar. Dies liegt auch daran, dass es an erprobten Verfahren, Instrumenten und Methoden für Beteiligungs- und Mitgestaltungsprozesse mangelt. Eine aktuelle Online-Befragung soll dazu beitragen, diese Lücke zu schließen. Ihr Ziel ist es,

  1. zivilgesellschaftliche Akteur:innen für das neue politische Handlungsfeld einer missionsorientierten Forschungs- und Innovationspolitik zu sensibilisieren,
  2. ihre bisherigen Kenntnisse und Erfahrungen zu erfragen und
  3. auch die vorhandenen Erfahrungen erprobter Innovationsakteur:innen zu nutzen.

In der Futures Lounge sollen die Ergebnisse der Befragung erstmals präsentiert und diskutiert werden. Sie sollen in die gegenwärtige politische Debatte zur Missionsorientierung und in weiterführende Projekte in Kooperation mit Praxispartnern einfließen.

Wir freuen uns auf Impulse aus dem Projektteam von:

Moderation: Klaus Burmeister

Über welche Zukunftsthemen möchtet ihr diskutieren?
Schreibt uns eine Mail mit euren Ideen: info@d2030.de!

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Ladet die folgende iCalendar-Datei (.ics) herunter und importiert sie in euer Kalendersystem. Monatlich: 


Rückblicke

Die Futures Lounge beschäftigte sich mit dem Kontext von radikalen Innovationen und notwendigen Transformationspfaden. Es ging um die Kernfrage: Wie kann der langfristigen Zukunftskorridor einer 1,5 Grad-Gesellschaft bis 2045 erfolgreich bewältigt werden?

Unser Gast Rafael Laguna de la Vera, Direktor der Bundesagentur für Sprunginnovationen SPRIN-D, berichtete aus erster Hand über die Arbeit der Agentur, die sich mittlerweile als ein zentraler Akteur in der Innovationslandschaft Deutschlands etabliert hat.

SPRIN-D soll mithelfen, dass wieder neue Industrien in Deutschland entstehen und diese ihren volkswirtschaftlichen Nutzen hier entfalten. Dazu picken Innovationsmanager:innen und Analyst:innen aus über 1.000 Einreichungen die vielversprechendsten Ideen und Teams heraus und entwickeln diese beispielsweise als Tochter-GmbH der SPRIN-D weiter (siehe unter SPRIN-D Projekte). Der zweite Weg, um Projekte mit Sprunginnovationspotenzial zu identifizieren, sind die SPRIN-D Challenges. Hier werden neue technische Lösungen für gesellschaftlich relevante Herausforderungen gesucht –  beipielsweise antivirale Wirkstoffe oder neue Computing-Konzepte. Über mehrere Jahre hinweg erhalten bis zu zehn Teams pro Challenge zwischen einer halben und drei Mio. Euro. Nach jedem Jahr werden die Fortschritte begutachtet – und nur die besten Teams erhalten auch im Folgejahr eine Finanzierung.

Die Diskussion war wie immer rege und drehte sich u.a. um die Offenheit von Innovationsprozessen für verschiedene gesellschaftliche Gruppen und Themen sowie alternative Technologieansätze.

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Es ging um die große Frage, wie Regierungshandeln langfristig die Zukunftsfähigkeit dieser Republik ermöglichen kann. Konkreter: Wie kann, wie muss eine Politik aussehen, die es schafft, dass Deutschland 2045 klimaneutral ist, erfolgreich eine wirtschaftliche und gesellschaftliche Transformation bewältigt und dabei den sozialen Zusammenhalt nicht in Frage stellt, sondern ihn bestenfalls mit einem neuen Wohlstandsmodells erneuert.  

Dabei sind die drei großen Krisen – Klima, Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine – mitzudenken. Und auch die kleinen Krisen wie Digitalisierung, Fachkräftemangel und Migration oder der Strukturwandel der Öffentlichkeit, dürfen nicht vergessen werden.

Dr. Philine Warnke, Leiterin des Geschäftsfeldes Zukunftsdialoge im Competence Center Foresight des Fraunhofer ISI, hat vor diesem Hintergrund die kürzlich veröffentlichte Studie zur Institutionalisierung von Strategischer Vorausschau als Prozess und Methode in der deutschen Bundesregierung vorgestellt.

In ihrer Präsentation (PDF 1,8 MB) ging sie u.a. auf folgende Aspekte ein:

  • Anlass, Ziele und Auftrag der Studie
  • Methodisches Vorgehen
  • Größte Barrieren von Strategischer Vorausschau im Regierungshandeln
  • Vorschlag für die Einrichtung eines „Zukunftslabors der Bundesregierung“ als „regierungsinterner Think Tank“

In der konzentrierten Diskussion ging es auch um die Frage, wie, neben einer Stärkung der Foresight-Kompetenz der Regierung, auch das Parlament einbezogen werden könnte. Eine strategische Vorausschau brauche darüber hinaus, so der allgemeine Tenor, zivilgesellschaftliche Partner für einen konstruktiven Diskurs auf Augenhöhe über z. B. die langfristig einzuschlagenden Transformationspfade für eine zukunftsfähige Entwicklung. 

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Was bedeutet der Russisch-Ukrainische Krieg für die globale Weltordnung – und damit für unser aller Zukunft? Eine Zeitenwende, gewiss. Doch das Ausmaß der Krise erscheint übermächtig und die langfristigen Konsequenzen so ungewiss wie selten: Wann werden die Kämpfe enden – und zu welchem Preis? Welche ökonomischen Kräfteverhältnisse, politischen Systeme und Allianzen sowie neuen Sicherheitsarchitekturen werden sich anschließend global herausbildet haben? Wer werden mittel- bis langfristig die Gewinner, wer die Verlierer der Entwicklung sein – und wie könnte sich Europa in diesem „New Global“ positionieren?

Große Fragen, die wohl niemand momentan seriös beantworten kann. Gleichwohl haben wir mit den Mitteln der Zukunftsforschung versucht, einige mögliche Antworten zumindest einzukreisen: Im letzten Jahr war die Initiative D2030+ an einem Projekt der ScMI Scenario Management International AG zur Entwicklung von „New Global“-Szenarien 2035+ beteiligt. 

Die New Global-Szenarien wurden kurz vor Ausbruch des Krieges veröffentlicht. Es lag auf der Hand, dass wir diese einschneidende Entwicklung nachträglich in unsere Analysen einbeziehen mussten. Dazu haben wir eine internationale Online-Umfrage durchgefüht, mit der wir die Szenarien einem „Ukraine-Stresstest“ unterzogen haben. Erste Ergebnisse haben wir in der Futures Lounge diskutiert.

Zunächst stellte uns Hanna Jürgensmeier, Prokuristin der ScMI AG und Vorstandsmitglied des D2030 e. V., die New Global-Szenarien vor. Darauf aufbauend präsentierte Dr. Alexander Fink, Vorstand der ScMI AG und ebenfalls Vorstand des D2030-Vereins, erste Ergebnisse des Ukraine-Stresstests.

Zwei dezidierte Experten für Verteidigungs- und Sicherheitsfragen kommentierten die Ergebnisse aus ihrer Sicht und teilten ihre Gedanken zur langfristigen Entwicklung mit uns:

Anschließend luden wir wie immer zu einer offenen Diskussion ein.
Moderation: Beate Schulz-Montag, foresightlab und Vorstand D2030 e. V.

Führung in transformativen Zeiten. Wie aber den Überblick behalten, wenn alles im Fluss geraten zu sein scheint? Wie Zielen formulieren, die aber fortwährend und flexibel anpassen werden müssen. Wie können die Menschen dabei mitgenommen werden? Wie kann beispielsweise dauerhaft soziale Gerechtigkeit gewährleistet und sozialer Zusammenhalt erhalten werden?

Wer führt wie in diesen transformativen Zeiten? Politik, Unternehmen, Wissenschaft oder der Souverän, der Wähler? Welche Kompromisse können, müssen gemacht werden, um die 1,5 Grad-Gesellschaft in 2050 zu erreichen? Weitreichende Fragen. Im Rahmen der 11. Futures Lounge haben wir uns auf die Rolle von Führung in Unternehmen konzentriert. Auch ein weites Feld, das wir durch zwei Statements beleuchtet konnten.

Im ersten Beitrag stellte Dr. Anja Henke, Gründerin und MD des Beratungsunternehmens Carpe Viam GmbH, die Frage, wie Führungskräfte, die vor multiplen Herausforderungen und Paradoxien stehen, darauf reagieren können. „Zeitlose Erfolgsprinzipien erleichtern die Navigation“, so Anja Henke. 

Im zweiten Beitrag ging Peter Liepolt, Leadership und Change Experte bei der 6PAC Consulting AG, der Frage nach, wie die Next Generation mit Transformationsfragen umgeht und was das auch für das Führen und bedeutet. Sieben Antworten stellte er vor. (Vorbereitet wurde der Impuls gemeinsam mit seinem Kollegen Oliver Mark, der kurzfristig absagen musste.)

Bereits vor der Coronakrise war Overtourismus ein viel diskutiertes Thema, zu einem iconischen Bild wurden beispielsweise Kreuzfahrtschiffe mit dem Ausmaß von Hochhäusern vor der zerbrechlichen Kulisse Venedigs (hier im Bild: Malta). Vom Machu Picchu zur Osterinsel bis zum Mount Everest – kaum ein Ort auf Erden, der nicht vom Tourismus erschlossen ist und dessen Ressourcen überlastet waren. Mit Corona war auf einmal Stille, selbst an den Stränden des Mittelmeers und in den Skigebieten der Alpen.

Von 100 auf 0 und wieder zurück auf 100? Kaum jemand möchte auf das Reisen verzichten. Höchste Zeit, einmal zu reflektieren: Was sind unsere Wünsche, Motivationen und welche Konsequenzen haben unsere Reise-Entscheidungen? Was können wir tun, ohne auf das zu verzichten, was wir wünschen und brauchen? Wäre etwa Massentourismus an wenigen Orten verträglicher als die flächendeckende Erschließung durch Individualtourismus? Sind Massentourismus und Nachhaltigkeit unvereinbare Gegensätze?

Reisen bleibt ambivalent. Reisen bildet, ist Flucht, ermöglicht temporäre Auszeiten, verbindet, bereitet Lust und bedeutet einen tiefen Eingriff in Wirtschaft und Lebenswelten in nahen (wie Berlin, Heidelberg oder Rüdesheim) und fernen Destinationen (von Venedig bis zur Dominikanischen Republik). Reisen ist Reflex und auch eine Antwort auf unsere Arbeitswelten, aber auch Ausdruck von Sehnsüchten und tiefen, individuellen Bedürfnissen. Reisen wird sich verändern (müssen), es wird teurer, anders, nachhaltiger und Reisen wird bleiben. Wer klare, harte Aussagen erwartet hat, wird enttäuscht sein, dafür gab es wichtige Annäherungen und eine reflektierte und nachdenkliche Diskussion. Nils W. Bräm hat die Reisemotivation in seinen Beitrag erhellt und Lars von der Wettern macht klar, Reisen ist pure Lust und kann auch verantwortlich erlebt und gelebt werden.

Unsere Impulsgeber waren:

Nils W. Bräm, Trainer, Berater und Mediator für Tourismus:
Reiseentscheidungen: Was ist „guter“, was ist „schlechter“ Tourismus?
Den Beitrag von Nils W. Bräm nochmal anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=TZHUdQaUv8g
Präsentation (PDF 1,7 MB)

Lars von der Wettern, Geschäftsführer von Founding Host – Singular Places:
Was kann ich tun, damit meine Reise großartig wird, ich mich aber auch besser fühle?
Den Beitrag von Lars von der Wettern nochmal anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=GAZFOrqCQ0Q
Präsentation (PDF 2,4 MB)

Occasio, Göttin der Gelegenheit, ©Jürgen Stäudtner

In dieser Futures Lounge rückte Gunnar Sohn den Zufall ins Rampenlicht und stellt den Mythos der Planbarkeit in Frage. In seinem Vortrag setzte sich der Wirtschaftsblogger mit dem Phänomen der Kontingenz auseinander. Warum es mit der Chancenverwertung bei Innovationsvorhaben bei uns so oft hapert, erläuterte Gunnar Sohn am Beispiel der staatlichen Innovationspolitik.

Das Statement von Gunnar Sohn nochmal anschauen:
https://youtu.be/r-J5ghgPswk

Einstimmung ins Thema: https://lnkd.in/eM
Kostprobe: „Am Reißbrett lässt sich die Zukunft nicht zimmern. Kontingenz heißt: Es geht auch anders – es gibt mehrere Möglichkeiten. Statt die Zeit mit dümmlichen Visionen, Strategien und Plänen zu verschwenden, sollten sich Organisationen als Beobachter des Zufalls bewähren. Gelegenheiten erkennen, statt einer Schimäre der rationalen Entscheidung hinterherzulaufen. Ein Unternehmer ist für den Ökonomen Israel Kirzner ein Häscher des Okkasionellen – ein Chancenverwerter. Occasio ist die Göttin der Gelegenheit mit einem nach vorne fallenden Haarschopf, an dem man sie zu ergreifen hat; wer diesen Augenblick verpennt, hat keine zweite Chance, denn von hinten ist die Dame kahl.“

Auch wenn es keine andere Welt ist, in der wir leben, verändert der Krieg in der Ukraine doch radikal und unmittelbar unsere Einschätzungen, Erwartungen und Zukunftsvorstellungen. Wir haben die Futures Lounge dazu genutzt, mit Vertreter:innen der deutschsprachigen Zukunftsforschung ein Gespräch über die Folgen für unsere Arbeit zu beginnen und gemeinsame Perspektiven zu entwickeln. 

Mit Statements von:

Die Futures Lounge nochmal anschauen könnt ihr hier:
https://www.youtube.com/watch?v=IP_vjADAiAM
Trigger-Hinweis: Der Krieg, das haben wir inzwischen lernen müssen, macht auch vor einer friedlichen Initiative wie D2030+ nicht halt. Im ersten Teil der Futures Lounge hatten wir eine Gruppe von Trollen abzuwehren, die versucht hat, mit sogenannten „Zoom-Bomben“ unsere Debatte zu stören. Wir haben den Cyberangriff nicht herausgeschnitten, konnten ihn aber zum Glück schnell beenden.

Unsere Erklärung zum Krieg in der Ukraine (PDF) ersetzt keine Analyse. Sie zeigt aber, dass wir langfristiges und vernetztes Zukunftsdenken als unverzichtbar begreifen.

Am 2. März 2022 ging es weiter im Zyklus „Was treibt die Zukunft“, diesmal mit dem Metaverse. Ist das Metaverse eine nur eine neue Stufe der Online-Erfahrung oder ist es ein Verdopplung der Welt, ein neues Universum? Oder ist es doch nur der Versuch eines Tech-Giganten, einer Kolonisierung unserer Lebenswelt?

Wir diskutierten mit:

Treibt technischer Fortschritt oder sozialer Wandel die Zukunft an? Oder verstehen wir die Zukunft besser als eine wechselseitige Zivilisationsentwicklung – Scheitern inbegriffen? Welche Rolle spielen Narrative aus der populären Kultur und in Prozessen des sozialen Wandels? Darüber diskutierten wir mit

Klaus Janowitz, Soziologe

Sein Blick richtet sich auf die großen Triebkräfte Wissenschaft und Technik im Wechselspiel mit der Kultur.  Und stellt dabei die Frage: Was treibt eigentlich die Zukunft an?  Klaus Janowitz spannt im seinem Intro einen weiten Bogen, der die Fragestellung ideengeschichtlich einordnet. Hat letztlich Nassehi (2019) recht, dass sich doch nur Techniken durchsetzen, wenn sie ganz offensichtlich einen Nerv der Gesellschaft treffen? Wenn man also den Zeitgeist erkennen könnte, wüssten wir dann, was die Zukunft bringt?

Sein Beitrag kann hier nachgelesen werden:
Langfassung: https://www.klaus-janowitz.de/wordpress/was-treibt-die-zukunft-an und 
Präsentation für die Futures Lounge (PDF – 807 KB)

Bernd Fesel, Managing Director des European Creative Business Network

Er fragt sich, welche Rolle Kultur und Künstler für die Zukunft spielen, insbesondere bei Innovationen? Er geht dabei weit über die Rolle der „kreativen Klasse“ (Florida) bei Verändungsprozessen hinaus. Eine Klasse, die er sehr genau kennt. Er verweist beispielhaft auf die Wechselbeziehungen und Leerstellen zwischen Wirtschaft und Gesellschaft mit den „Kreativen“. Seine Einblicke führen uns bis zur Renaissance, dazu dann bald mehr in seinem Buch, das Mitte 2022 erscheinen soll.

Das Statement von Bernd Fesel zum Nachhören und -lesen:
https://www.youtube.com/watch?v=2bpLjWYr3ok

mit einem Impulsvortrag von
Prof. Dr. Henning Vöpel, Direktor am Centrum für Europäische Politik, Freiburg und Berlin

Noch liegt erst der Koalitionsvertrag der neuen Regierung vor. Aber viele Eckpunkte zielen auf die Arbeit und deren Bedingungen (wie Erhöhung des Mindestlohns, Abschied von Hartz IV, Rentenniveau). Mehr noch, sie betreffen die technischen, ökonomischen und ökologischen Bedingungen der Arbeit in einer sich transformierenden Wirtschaft. Der dritte Teil unserer Futures Lounges-Serie zu den Zukunftsperspektiven der Arbeit ging der Frage nach: Was wäre, wenn die Pläne der Ampelregierung Realität würden, wie zukunftsfit wäre die sich abzeichnende Arbeitsgesellschaft? Reichen die beschriebenen Einzelvorschläge aus oder brauchen wir einen grundlegenderen strukturellen Wandel?

Das Statement von Prof. Dr. Henning Vöpel zum Nachhören und -lesen:
https://www.youtube.com/watch?v=G-w9th2U46o&t=46s
https://www.d2030.de/wp-content/uploads/2022/01/Mehr-Fortschritt-wagen-Henning-Vöpel.pdf (PDF – 1,1 MB)

Wir leben heute in einer Zeit des Umbruchs. Deutschland steht vor erheblichen Transformationen. Das Motto der Veranstaltung „Mehr Zukunft wagen“ nahm das Zitat von Willy Brandt „Mehr Demokratie wagen“ aus dem Jahr 1969 auf (vgl. auch Gerhart Baum auf Spiegel Online), das heute, mehr als 50 Jahre später, als eine Art Chiffre für grundlegende Reformen der Gesellschaft gilt.

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