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Liebe Zukunftsfreundinnen und Zukunftsfreunde,

mitten in der Ungewissheit, ob, wann und durch wen nach den bereits zwei Monaten zurückliegenden Bundestagswahlen eine Regierung gebildet wird, vermisst man eines besonders schmerzlich: Einen klaren Bllick auf die Zukunft und eine Vorstellung davon, wie es in den nächsten Jahren weitergehen könnte mit unserem Land.

Seit der Vorstellung des D2030 Memorandums zur Bundestagswahl im September haben wir von der Initiative D2030 daran gearbeitet, in der Politik ein Nachdenken über die Zukunft und einen Dialog über unsere Szenarien anzustoßen. Doch auf wirklich lebendiges Interesse stieß unser Angebot bisher leider nur bei wenigen Berufspolitiker*innen. Trotz des derzeit fast greifbaren Desinteresses an Zukunft, von dem uns auch andere Initiativen berichten, geben wir nicht auf: Sobald sich unsere gewählten Volksvertreter*innen neu sortiert haben, werden wir einen erneuten Anlauf unternehmen, der Zukunft im politischen Raum mehr Gehör zu verschaffen.

Dazu soll auch unser Buch "Deutschland neu denken" beitragen, das im Frühjahr im Oekom-Verlag erscheinen wird. Es bündelt die zentralen Ergebnisses von über einem Jahr D2030-Prozess und enthält u.a. die Szenarien in einer erweiterten Fassung. Sie können es ab sofort beim Oekom-Verlag vorbestellen und damit auch dessen Herstellung finanziell unterstützen.

Und auch bei den weiteren Aktivitäten der Initiative D2030 freuen wir uns über Ihr Interesse und Ihre aktive Teilnahme: Unterstützen Sie unsere Dialog- und Vernetzungsaktivitäten in ganz Deutschland und darüber hinaus. Bleiben Sie uns auch in 2018 treu, informieren Sie sich und andere über das Engagement und die Pläne der Initiative D2030. Denn bei allen Unwägbarkeiten, die uns das kommende Jahr bringen mag, ist doch eines sicher: Die Zukunft lässt uns nicht los!

 
 

Deutschland neu denken - Bestellen und unterstützen Sie unser Buch!

 

Kennen Sie eigentlich Ihre Bundestagsabgeordnete oder Ihren Abgeordneten persönlich? Vielleicht ist jetzt der richtige Anlass sie oder ihn kennenzulernen. Bestellen Sie doch gleich ein Exemplar von "Deutschland neu denken - Acht Szenarien für unsere Zukunft" für sie oder ihn mit. Oder schenken Sie das Buch einer Schule in Ihrer Nachbarschaft. Oder laden Sie einen der Autoren zu einem Vortrag über Deutschlands mögliche Zukünfte ein. Wie das funktioniert, erfahren Sie auf der Crowdfunding-Seite des Oekom-Verlags.

In der Vorankündigung des Verlages heißt es: "Das Buch ist nicht nur ein spannende Zeitreise, sondern auch ein dringender Appell, Themen der Zukunft im öffentlichen Diskurs mehr Platz einzuräumen."  Es fasst die zentralen Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus dem D2030-Szenarioprozess noch einmal kompakt zusammen. Darüber hinaus enthält es eine erweiterte Fassung der Szenarien mit anschaulichen Geschichten und Bildern, eine umfassende Darstellung der Schlüsselfaktoren – sie bilden das Fundament der Szenarien –, sowie einige grundlegende Überlegungen zu zentralen Hebeln für einen Transformationsprozess.

Im März wird es im Zukunftssalon des Oekom-Verlages in München eine Buchvorstellung mit dem Autorenteam geben, welches aus den Geschäftsführer*innen der Initiative D2030, Beate Schulz-Montag und Klaus Burmeister, sowie aus Dr. Alexander Fink und Dr. Karlheinz Steinmülller aus dem D2030-Kernteam besteht. Wir informieren Sie noch über den genauen Termin.

 
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Im Dialog über die Zukunft

Das am 11. September 2017 veröffentlichte Memorandum der Initiative D2030 hatten wir ja, wie berichtet, kurz vor der Bundestagswahl an den Bundespräsidenten, das Bundestagspräsidium, die Bundeskanzlerin, alle Bundesminister*innen, die Fraktionsvorsitzenden sowie die Vorsitzenden aller im Bundestag vertretenen Parteien verschickt. (Es kann übrigens weiter unterzeichnet werden, denn die Inhalte haben nichts an Aktualität verloren.)

Positive Reaktionen seitens der Politik gab es, zum Beispiel ein Schreiben der amtierenden Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Brigitte Zypries. Aber insgesamt war die Resonanz im politischen Berlin äußerst gering. Wir bleiben trotzdem unverdrossen und sind weiterhin offen für einen Dialog. Wir bemühen uns um Kontakte in und Gespräche mit der Politik und werben für einen kontroversen Austausch über die Zukunft unseres Landes.

Wie man diesen führen kann, zeigten beispielsweise die Teilnehmer*innen am 3. D2030-Online-Dialog, in dem die Thesen des Memorandums kommentiert und ergänzt werden konnten. Denn D2030 ist ja ein Dialogangebot nicht nur an die Politik, sondern auch und vor allem an die gesamte Gesellschaft. Der Online-Dialog ist nun am 20. November zu Ende gegangen. Wir teilen hier einige Kommentare daraus:

„Um möglichst viele Menschen für zukunftsoffene Gesellschafts- und Politikgestaltung zu gewinnen, müssen sie spüren und erwarten können, dass sie von den in Zukunft auf dieser Basis zu erwartenden Entwicklungen profitieren werden.“

„Die Sachebene 'Zukunftskompetenz, Visionen, Perspektiven, Erproben, Handeln' muss zwingend um die Beziehungsebene 'Anerkennung der Menschen, Begegnen auf Augenhöhe, einladende und verständliche Kommunikation, praktische Mitmach-Formate' ergänzt werden, um zum Erfolg zu führen.“

„Aufgrund unseres großen Wohlstands sind wir nicht […] täglich vor allem mit der Deckung unseres Grundbedarfs im Sinne des Überlebens beschäftigt. Wir sollten daher eigentlich genug zeitliche und finanzielle Ressourcen haben, um Impulse für mehr Gerechtigkeit in unserem Land und in der Welt zu setzen.“

Sämtliche Bewertungen und Diskussionsbeiträge im Rahmen der drei D2030 Online-Dialoge, die wir seit Oktober 2016 durchgeführt geführt haben, sind noch bis Ende des Jahres im Netz einsehbar (siehe Links weiter unten). Wir danken allen Teilnehmer*innen, die mit ihren insgesamt weit über 4.000 Beiträgen(!) entscheidend dazu beigetragen haben, die D2030-Szenarien zu fundieren, zu bereichern und kritisch zu diskutieren!

 
 

Wie es weitergeht...

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...mit der Inititative D2030 und unserem Engagement für eine lebenswerte Zukunft - darüber entscheiden auch Sie!

Wir bleiben aktiv: Durch Vernetzung mit anderen Inititativen, Wissenschaftler*innen, engagierten Unternehmen, interessierten Bürger*innen und wo immer möglich auch mit Politiker*innen. Die Mitglieder des Kernteams halten Vorträge und informieren bei unterschiedlichsten Gelegenheiten über den D2030-Szenarioprozess und seine Folgen - am 10. November beispielsweise auf dem 14. Deutschen Wirtschaftsingenieurtag in der Elbphilharmonie in Hamburg. Gerne kommen wir auch zu Ihnen - nehmen Sie dazu Kontakt mit uns auf!

In Düsseldorf hat sich eine Regionalgruppe von D2030 gebildet, die an Rhein und Ruhr den Dialog über die Zukunft fortführt. Für das Jahr 2018 ist dort eine Tagung zur Zukunft der Städte geplant. Und auch in Berlin möchten wir im Frühjahr 2018 eine Veranstaltung auf die Beine stellen.

Das alles braucht nicht nur Engagement, sondern auch Geld. Falls Sie der Initiative D2030 in diesem Jahr noch eine Spende zukommen lassen möchten, freuen wir uns. Da wir gemeinnützig sind, erhalten Sie auf Anfrage auch eine Spendenquittung für Ihre Steuererklärung. Unsere Kontoverbindung bei der GLS Bank:

D2030 gUG (haftungsbeschränkt)
IBAN DE42 4306 0967 1185 8109 00
BIC GENODEM1GLS

Diskutieren Sie mit anderen über die Zukunft, reden Sie über D2030 und die Szenarien, bleiben Sie interessiert und engagiert. Wir bleiben es auch!

 
 

Mit besten Wünschen für die Adventszeit, besinnliche Weihnachten und das bereits herannahende Jahr 2018,


Klaus Burmeister, Andreas Schiel, Beate Schulz-Montag