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Liebe Zukunftsfreundinnen und Zukunftsfreunde,

nicht nur der Frühling naht, auch die Wahlen in Frankreich und den Niederlanden. Der US-Präsident Trump ist bereits Teil der veränderten politischen Landschaft. Mit Emmanuel Macron in Frankreich zeigt sich, wie schnell in einem Wahlkampf auch neue Möglichkeiten entstehen können. Und wer hätte noch im Januar vermutet, dass der Bundeskanzlerin mit Martin Schulz ein ernsthafter Konkurrent erwächst? Wir leben in Zeiten schneller und tiefgreifender Veränderungen. Ein konstruktiver und rationaler Dialog über die Zukunft, die wir wollen, erscheint uns unverzichtbar!

Auch für Initiative D2030 ist 2017 ein entscheidendes Jahr. Wir stecken mitten in der Arbeit an den Szenarien, dem Kernstück von D2030. Wir wollen sie mit Ihnen im zweiten Online-Dialog nach Ostern weiterentwickeln. Anfang Juli, auf der Zukunftskonferenz, werden wir dann gemeinsam diskutieren, welche Chancen und Risiken sich für Deutschland ergeben und welche zukunftsorientierten Weichenstellungen notwendig sind. Die Ergebnisse werden wir dann in einem Memorandum vor der Bundestagswahl veröffentlichen.

Nachdem ein großer Teil unserer Arbeit bisher hinter den Kulissen stattfand, wird die Initiative D2030 ab jetzt öffentlich präsenter auftreten. So haben wir beispielsweise unsere Website D2030.de nochmals überarbeitet.

 
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Was ist neu an der D2030 Webseite?

  1. Wir haben einen neuen „Aufmacher“, der nach dem D2030-Trailer auf der Startseite immer auf die aktuellen Aktivitäten und Aktionen verweist. Aktuell stehen als Open Source allen die Ergebnisse des ersten Online-Dialogs zur Ansicht und Nutzung bereit.
    Die Ergebnisse des Dialoges sind in einen modifizierten und erweiterten Katalog von Schlüsselfaktoren für die Rohszenarien eingeflossen. Die D2030-Rohzenarien liegen bereits in einer Beta-Version vor und werden mit dem zweiten Online-Dialog Mitte April veröffentlicht.
  2. Was wir, das D2030-Kernteam, gerade tun, darüber informiert ab sofort unser D2030-Blog, nicht ganz in Echtzeit, aber fast. Die letzte Meldung: „Szenario-Kandidaten im Casting“. Zukünftig werden wir unsere Kommunikation über den Blog laufen lassen. Anfragen, Hinweise und Kritik können jederzeit über unsere Mailadresse info@d2030.de an uns geschickt werden.
  3. Unter dem Aufmacher findet Sie immer die drei aktuellen TOP-Informationen. Zum Beispiel die, dass wir auf dem 9. Forum Wissenschaftskommunikation mit den Teilnehmern erste D2030 Roadmaps zum Thema Zuwanderung und Integration entwerfen konnten. Weiterhin informieren wir darüber, dass wir mit D2030 am 24. März einen ganzen Tag lang auf der CeBIT vertreten sein werden (siehe weiter unten).
  4. Noch vor der CeBIT werden wir auf der Webseite unser neues News-Angebot präsentieren. So haben wir mit einigen Expert*innen – Kerstin Jürgens (Kommission Arbeit der Zukunft), Wilhelm Bauer (Institutsleiter Fraunhofer IAO), Henning Kagermann (Präsident acatech) und Christoph Keese (Axel Springer SE) – jeweils ausführliche Video-Interviews geführt, deren zentrale Aussagen der Journalist und Autor Bert Beyers für Sie aufbereitet hat. Thematisch geht es um die Zukunft von Arbeit und Automatisierung, Unternehmen und Digitalisierung.
 
 
 
 
 
Vorschau auf kommende D2030-Aktivitäten und Termine
 
CeBIT 2016, 14. - 18. M‰rz
 

März 2017

  • Auf der Tagung DTIM 2017 – Disruptive Technologies & Innovation Foresight Minds am 9. und 10. März in Berlin laden unsere beiden Mitglieder des Kernteams, Alexander Fink und Andreas Siebe von ScMI, die Teilnehmer ein, in einem Pre-Test Kerndimensionen zu bewerten, die in den D2030-Szenarien eine wichtige Rolle spielen werden.
  • In Kooperation mit der Zeitschrift Technology Review veranstalten wir im Rahmenprogram der CeBIT am 24. März gemeinsam einen „Future Talk“ zum Thema Digitale Souveränität. Unterstützt werden wir dabei von unserem neuen Partner Charta digitale Vernetzung und unserem „alten“ Partner bridgingIT, der es uns ermöglicht, die Teilnehmer*innen des Future Talks in Echtzeit zu einzelnen Beiträgen zu befragen. Inhaltlich wird jeder Themenblock durch D2030-Fragestellungen eingeleitet und durch Beiträge kompetenter Experten getragen:
    • Prof. Dr. Hektor Haarkötter (Hochschule für Medien, Kommunikation und Wirtschaft, HMKW) zum Thema: Strukturwandel der Öffentlichkeit,
    • Prof. Dr. Christoph Igel (Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Berlin) zum Thema: Neue Wege zum Wissen,
    • Prof. Dr. Wilhelm Bauer (Fraunhofer-Institut für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO) zum Thema: Automation und die Zukunft der Arbeit,
    • Prof. Dr. Paul Lukowicz, (Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz, Kaiserslautern) und
    • Peter Ohmberger, (HEKATRON), der aus Sicht eines innovativen Mittelständlers die Positionen der Wissenschaft einordnen und bewerten wird.
  • Ebenfalls noch im März wird der erste D2030-Report mit Zwischenergebnissen des Szenarioprojektes erscheinen: „Der Blick in die Zukunft – Entwicklungstreiber, Dynamiken, Unsicherheiten“
 
 

April 2017

  • Nach Ostern Start des 2. Online-Dialogs zur Bewertung, Kommentierung und Ergänzung der Rohszenarien.
 
 

Mai 2017

  • Überarbeitung der Rohszenarien
  • ZukunftsDialog in Berlin mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft und unseren Zukunftsbotschafter*innen. Ziele: Entwicklung von Roadmaps, die für ausgewählte Szenarien zur Zukunft Deutschlands plausible Entwicklungswege aufzeigen sowie Diskussion von Chancen, Risiken und mögliche Gamechangern.
 
 

Juni 2017

  • Fertigstellung der D2030-Szenarien
  • Veröffentlichung des 2. Reports: „Deutschlands Zukunftsbilder“
 
 

Juli 2017

  • 7. Juli: Zukunftskonferenz in Berlin mit Diskussion der Landkarte der Chancen, Risiken und Handlungsoptionen für Deutschland 2030.
 
 

August 2017

  • Memorandum zur Bundestagswahl
  • Online-Dialog zu Chancen, Risiken und kritischen Weichenstellungen
 
 

September 2017

  • Veröffentlichung des 3. Reports „Deutschland zukunftsfest machen“ mit allen Ergebnissen als Open Source
  • Nächste Schritte auf dem Weg nach D2030
 
 
 
 
 

Was könnten Sie für D2030 tun?

 

Die Arbeit an der Zukunft ist komplex und bräuchte manchmal mehr Zeit, als wir neben unserer regulären Berufstätigkeit zur Verfügung haben. Daher möchten wir anregen, dass auch Sie selbst vor Ort und in ihren jeweiligen Kontexten (Unternehmen, Vereinen, Initiativen) mithelfen, das Anliegen von D2030 weiter zu verbreiten. Wenn wir Sie mit Materialien, Rat und Tat unterstützen könnten, tun wir das sehr gerne. Ein paar Ideen hätten wir:

Sie könnten zum Beispiel

  • den 2. Online-Dialog oder die D2030-Szenarien für den Einstieg in eine gemeinsame Diskussion über D2030 oder Ihre eigenen Aktivitäten und Planungen nutzen,
  • in einer eigenen Veranstaltung die Chancen, Risiken und Gamechanger für 2030 herausarbeiten, wie wir es im Mai tun wollen,
  • sich zur Zukunftskonferenz im Juli online einklinken und parallel dazu eine eigene Präsenzveranstaltung vor Ort anbieten u.v.m.

Auch können und sollten Sie sich bitte weiterhin als Zukunftsbotschafter*in eintragen. Mit den D2030-Szenarien im Herbst hört die Arbeit an der Zukunft nicht auf, sondern hat erst begonnen. Wir würden hier gerne mit Ihnen weiter am Ball bleiben.

Wir müssen es an dieser Stelle doch noch einmal sagen: Sie können uns auch mit Spenden unterstützen. Sie helfen uns damit, die Vielzahl der anstehenden Aufgaben zu bewältigen, insbesondere die Finanzierung der Zukunftskonferenz, die wir mit dem vorhandenen Budget bisher leider nur in einer kleineren Variante realisieren können. Da D2030 gemeinnützig ist, ist Ihre Spende auch steuerlich absetzbar.

Kontoverbindung:
D2030 gUG (haftungsbeschränkt)
IBAN DE42 4306 0967 1185 8109 00
BIC GENODEM1GLS

Der Newsletter ist jetzt doch länger geraten, so ist das eben ... Wir würden uns sehr freuen, wenn sie uns weiter begleiten, sich an den nächsten beiden Online-Dialogen beteiligen und uns helfen, die Idee von D2030 weiter zu verbreiten.

Mit zukunftsoffenen Grüßen
Beate Schulz-Montag und Klaus Burmeister