Welche Zukunftsprojektionen passen wie gut zusammen?

InitiativeD2030 Kernteam, Szenarioprozess, Workshop, Zukunftsthemen

D2030 Kernteam Zukunftsprojektionen

Bild (von links nach rechts): Dr. Karlheinz Steinmüller, Beate Schulz-Montag, Dr. Andreas Siebe, Dr. Alexander Fink, Klaus Burmeister

Bisweilen ist die Arbeit an der Zukunft eine Durststrecke. Erst mussten wir uns durch eine Vernetzungsanalyse hindurch arbeiten. Paarweise wurde bewertet, wie stark jeder einzelne unserer 33 Einflussfaktoren auf jeden anderen Einflussfaktor wirkt und wie die einzelnen Faktoren zusammenhängen. Im nächsten Schritt, der sogenannten Konsistenzanalyse, wurde geprüft, wie gut die einzelnen Zukunftsprojektionen der Einflussfaktoren in einem möglichen Szenario zusammenpassen würden. Würde zum Beispiel eine „Breite Privatisierung der sozialen Sicherungssysteme“ mit einer „Signifikanten, proaktiv gesteuerten Zuwanderung“ kompatibel sein? Oder eine „Re-Nationalisierung der Politik“ mit einer „Digitalen Transformation der Gesellschaft“, die entweder zu einer Zu- oder einer Abnahme des sozialen Zusammenhaltes führt? Und wenn ja: Wie gut oder schlecht auf einer fünfstufigen Skala von „hoch konsistent“ bis „hoch inkonsistent“? Fragen über Fragen und jede für sich hoch voraussetzungsvoll, abgebildet in einer riesigen Excel-Matrix mit zehntausenden von Zahlenwerten (siehe Bild). Aber auch diese Klippe ist inzwischen geschafft. Erste Konturen der Zukunftslandkarte für Deutschland zeichnen sich ab. Die nächsten Schritte: Am 28. Februar sollen die Rohszenarien ausgewählt und weiter geschärft werden. Ab Mitte April startet dann der zweite öffentliche Online-Dialog – diesmal zur Diskussion der Szenarien.

D2030@work: Auf der Suche nach Zukunftstreibern

InitiativeD2030 Kernteam, Szenarioprozess, Workshop, Zukunftsthemen

In der ersten Phase des Szenarioprojektes „D2030 – Eine Landkarte für die Zukunft“ suchten wir nach wirkungsstarken Einflussfaktoren, die die Zukunft Deutschlands bis 2030 bestimmen. Im Sommer 2016 hatten wir begonnen, die relevanten Zukunftsthemen, Trends und Herausforderungen systematisch entlang von sechs Themenclustern zu sammeln, zu analysieren und zu beschreiben. Wir fanden zunächst 28 Faktoren, die wir im ersten Online-Dialog bewerten und kommentieren ließen (zu den Ergebnissen). Nach Auswertung der zahlreichen Kommentare und Ergänzungen ist die Liste der relevanten Entwicklungstreiber inzwischen auf 33 Faktoren angeschwollen. Und zu allen Faktoren haben wir auch schon mögliche Zukunftsprojektionen für 2030 entwickelt.

Wie das alles funktioniert? Mit einer Mischung aus solider Zukunftsforschungs-Methodik, interdisziplinärer Themenexpertise und der Szenariosoftware „Scenario-Manager (TM)“, die unser Partner SCMI in den Prozess eingebracht hat. Die wichtigste Zutat unserer Szenarioküche ist allerdings das D2030-Team! Es wird nicht müde, in zahlreichen Workshops viele kluge Gedanken einzubringen, zu erörtern, zu verwerfen und neu zu formen. Einige Impressionen:

Mit dabei: Bert Beyers, Klaus Burmeister, Dr. Alexander Fink, Prof. Dr. Christoph Georgi, Kai Goerlich, Jörg Krauthäuser, Jakob Montag, Stefanie Ollenburg, Christian Schoon, René Schäfer, Jörg Schatzmann, Prof. Dr. Tobias Schröder, Beate Schulz-Montag, Dr. Andreas Siebe, Dr. Karlheinz Steinmüller

Ein gutes neues Jahr!

InitiativeD2030 Kernteam, Medien, Neuigkeiten, Partner, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

Im neuen Jahr haben wir viel vor, um diesen Szenarioprozess gemeinsam mit Ihnen bis zur Bundestagswahl im Herbst abzuschließen: Die Auswertung des ersten Online-Dialogs wird Ende Januar veröffentlicht. Ende März/Anfang April werden wir dann in einem zweiten Online-Dialog die Rohszenarien zur Diskussion stellen. Und merken Sie sich den 07.07.2017 vor, denn wir plannen an diesem Termin eine Zukunftskonferenz in Berlin. Es geht also mit großen Schritten voran!

Auf Grundlage der Szenarien wollen wir auf der Zukunftskonferenz gemeinsam mit Ihnen darüber diskutieren, was wir in diesem Land benötigen, um für 2030 zukunftsrobust aufgestellt zu sein. Im Nachgang werden wir die Ergebnisse in einem Memorandum zur Bundestagswahl veröffentlichen. Alle Projektergebnisse liegen bis Ende September vor. Klar ist, dass es damit nicht enden kann, sondern es der Beginn einer fortlaufenden Zukunftsdebatte sein soll.
Wir sagen Dankeschön an alle, die uns begleiten und unterstützen!

Das D2030-Kernteam feiert Weihnachten

InitiativeD2030 Kernteam, Partner, Szenarioprozess, Workshop, Zukunftsthemen

Das Gros der Arbeit in der Initiative D2030 wird ehrenamtlich geleistet. Da war es auch mal an der Zeit, dem Kernteam, das über Wochen Einflussfaktoren für den Bau der D2030-Szenarien bearbeitet hat, für seinen Einsatz zu danken. Am 13. Dezember hatten wir daher zu einer kleinen Weihnachtsfeier nach Berlin eingeladen. Bei Kerzenschein, vegetarischem Essen, pfälzischem Wein und heiteren Gesprächen haben wir es uns einen Abend lang so richtig gut gehen lassen, bevor es am nächsten Morgen schon wieder in den nächsten Workshop ging. Mit dabei: Der Journalist Bert Beyers, Jörg Krauthäuser (facts and fiction), Dr. Alexander Fink (SCMI Scenario Management International), Kai Goerlich (Chief Futurist bei SAP) Jörg Schatzmann und René Schäfer (Hypermorgen), Prof. Dr. Christoph Georgi (European Business School), Jakob Montag (Politikstudent und D2030-Praktikant) sowie die beiden D2030-Geschäftsführer Klaus Burmeister und Beate Schulz-Montag.

Roadmaps in die Zukunft: D2030 auf dem 9. Forum Wissenschaftskommunikation

InitiativeD2030 Konferenz, Neuigkeiten, Zukunftsthemen

Bild vom 9. Forum Wissenschaftskommunikation

Fotos Mitte: Beate Schulz-Montag – Fotos Rand: Gesine Born/Wissenschaft im Dialog

Am 5. Dezember 2016 fanden sich rund 40 Menschen in der Stadthalle Bielefeld ein, um mit Beate Schulz-Montag (foresightlab), Karlheinz Steinmüller (Z_punkt) und Jörg Krauthäuser (facts and fiction) in einem Workshop an „Roadmaps für die Zukunft“ zu arbeiten. Eingeladen von „Wissenschaft im Dialog“ zum 9. Forum Wissenschaftskommunikation hatten die drei Vertreter*innen der Initiative D2030 zwei Themen aus dem Zukunftsfeld „Bevölkerung, Soziales und Kultur“ ausgesucht, die bei der Entwicklung von Szenarien für Deutschland im Jahr 2030 eine prominente Rolle spielen: Zuwanderung und Integration. Auf der Tagung wurden diese Themen zu spannenden Fallbeispielen, die den Teilnehmenden die Roadmapping-Methode näher brachten. Diese Methode wird in der Zukunftsforschung häufig genutzt, um Entwicklungspfade in unterschiedliche Szenarien aufzuzeigen. Innerhalb von zwei Stunden wurden von den Teilnehmer*innen Roadmaps für zwei Szenarien entwickelt: Ein positives Szenario „Öffnung und Kooperation“ und ein negatives Kontrastszenario mit dem Titel „Abschottung und Konfrontation“.

Die zwei Stunden vergingen wie im Flug. Die lebendige Interaktion der Teilnehmer*innen sorgte für viele interessante Gespräche und Vernetzungen. Sie war ein kleiner Vorgeschmack auf die Zukunftskonferenz, die wir für den 7. Juli 2017 planen!

Für D2030 war dieser Workshop ebenfalls ertragreich, denn wie Karlheinz Steinmüller anmerkte: „In der Diskussion wurden Punkte angestoßen, die wir bei D2030 noch nicht bedacht hatten und die wir in das Projekt einspeisen können.“

Einen Bericht über die D2030-Roadmapping-Session enthält die Tagungsdokumentation (PDF, ab Seite 6).

Am 24. November endete der erste D2030 Online-Dialog!

InitiativeD2030 Neuigkeiten, Online-Dialog, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

VIELEN DANK an alle die sich beteiligt haben und Ihre Einschätzungen zur Entwicklung Deutschlands in wesentlichen Zukunftsfeldern abgaben! Ihre Antworten werden wir verwenden, um jetzt Basis-Szenarien für Deutschland bis 2030 zu entwickeln. Im Frühjahr 2017 erhalten Sie die Möglichkeit, im zweiten Online-Dialog diese Szenarien zu bewerten. Wenn Sie bei D2030 weiter mitmachen möchten, melden Sie sich einfach auf unserer Website hier an. Denn es geht weiter …

Jetzt mitmachen: Am 24.11 endet unser erster Online-Dialog

InitiativeD2030 Neuigkeiten, Online-Dialog, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

Nur noch 2 Tage können Sie uns Ihre Einschätzungen für Deutschland im Jahre 2030 mitteilen:  umfrage.d2030.de

„Zukunft kommt nicht einfach, sie braucht Teilhabe“, mehr dazu sowie über die Motive und Ziele der Initiative D2030 finden Sie im Interview der „Netzpiloten“ mit Klaus Burmeister: www.netzpiloten.de

D2030 im Interview und unsere Medienpartner

InitiativeD2030 Medien, Neuigkeiten, Partner, Zukunftsthemen

Klaus Burmeister, einer der Initiatoren von D2030, gab kürzlich Elita Wiegand von Werte und Wandel gUG ein Interview zum Werdegang des Projekts D2030 und dessen Zielen. Lesen Sie mehr hier.

Zudem konnten wir drei Medienpartner gewinnen, einen der führenden Verlage für Nachhaltigkeit und Ökologie im deutschsprachigen Raum, den oekom Verlag, das Online-Medium für Zukunftsideen, neue Wirtschaft und Innovation changeX und das renommierte Magazin für Innovation, die Technologie Review.