SAVE THE DATE: Pressekonferenz und Perspektivworkshop am 11.09.2017 in Berlin

InitiativeD2030 Einladung, Fachbeirat, Kernteam, Konferenz, Neuigkeiten, Szenarioprozess, Workshop, Zukunftsthemen

Die Initiative D2030 stellt wenige Wochen vor der Bundestagswahl ihre Szenarien und das aus der Zukunftskonferenz hervorgegangene Memorandum der Öffentlichkeit vor. Und auf den Termin im Haus der Bundespressekonferenz folgt am Nachmittag ein Perspektivworkshop zur weiteren Arbeit der Initiative.

Die Szenarien der Initiative D2030 sind relevant für ganz Deutschland – und gerade auch für die Bundespolitik. Darum sind wir am 11.09.2017 zu Gast im Haus der Bundespressekonferenz (Foto: Anton Schubert CC BY-SA 2.0)

Politik braucht Zukunft – und auch die Initiative D2030 selbst. So könnte man zusammenfassen, was am 11.09.2017 in Berlin ansteht: Um 11:00 Uhr lädt die Initiative D2030 zur Pressekonferenz an der Spree. Im Haus der Bundespressekonferenz werden neben den Geschäftsführer*innen der D2030 gUG, Beate Schulz-Montag und Klaus Burmeister auch Prof. Dr. Dirk Helbing (ETH Zürich) aus dem D2030-Fachbeirat sowie die Köpfe hinter den Szenarien, Dr. Alexander Fink und Dr. Karlheinz Steinmüller Rede und Antwort stehen.

Im Mittelpunkt der Pressekonferenz wird die Frage stehen, welche Schlüsse die Politik kurz von den Bundestagswahlen (und darüber hinaus!) aus dem Szenarioprozess und den Ergebnissen der Zukunftskonferenz ziehen sollte. Wie bereitet sich Deutschland am Besten auf die Zukunft vor? Welche Chancen sollten genutzt, welche Fehler vermieden werden? Antworten auf diese Fragen werden nicht nur die Teilnehmer*innen der Pressekonferenz, sondern auch das D2030-Memorandum zur Bundestagswahl geben, das an diesem Tag der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

Alle Interessierten können im Anschluss ab 14:00 Uhr an einem Perspektivworkshop (Ort wird noch bekannt gegeben) teilnehmen, der einen ganz besonderen Ausschnitt unserer Zukunft behandeln wird: Die weitere Arbeit innerhalb und um die Initiative D2030. Was kommt nach dem Szenarioprozess und dem – noch ausstehenden – 3. Online-Dialog? Erste Ideen, Vorschläge und konkrete Pläne liegen auf dem Tisch. Aber was halten Sie für richtig, wichtig und geboten? Welche Ideen möchten Sie einbringen? D2030 ist weiterhin angewiesen auf Ihre Beteiligung – bitte mischen Sie sich ein!

 

Terminübersicht: 

Pressekonferenz am Montag, 11.09.2017 um 11:00 Uhr im Haus der Bundespressekonferenz, Schiffbauerdamm 40, 10117 Berlin

Perspektivworkshop im Anschluss ab 14:00 Uhr, Berlin (genauer Ort wird noch bekannt gegeben)

Eine Einladung zum Weiterdenken

InitiativeD2030 Fachbeirat, Kernteam, Konferenz, Neuigkeiten, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

Foto: Andreas Schulz

In Berlin hat die D2030-Zukunftskonferenz stattgefunden. Sie verläuft lebhaft, produktiv und kontrovers. Und endet mit dem aufklärerischen Appell der InitiatorInnen, die Zukunft selbstbestimmt mitzugestalten. Eine Botschaft, die jedenfalls bei den Teilnehmenden der Konferenz ankommt.

Am Ende ist es Klaus Burmeister, zusammen mit Beate Schulz-Montag Hauptinitiator von D2030 und hochzufriedener Gastgeber einer in dieser Form einmaligen Konferenz zur Zukunft Deutschlands, der es auf den Punkt bringt. Nachdem über 125 Teilnehmende über anderthalb Konferenztage hinweg in der Colonia Nova in Berlin-Neukölln die D2030-Szenarien erläutert, diskutiert, kritisiert und zum Ausgangspunkt für ebenso kontroverse wie ertragreiche Gespräche genommen haben, klingt Burmeisters Fazit auf den ersten Blick fast etwas trivial: „D2030 ist eine Einladung zum Weiterdenken.“ Aber wer bis dahin an der Konferenz teilgenommen, den Szenarioprozess verfolgt und bis zum fulminanten (indes vorläufigen) Abschluss am heutigen 07. Juli 2017 mitgefiebert hat, spürt, was damit gemeint ist.

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Neue Seite und FutureHubs zur Zukunftskonferenz

InitiativeD2030 Konferenz, Neuigkeiten, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

Über die Zukunft nachzudenken ist wichtig – und darüber zu reden auch! Darum gibt es seit Kurzem das Blog Die Zukunft beginnt jetztauf der Blogger und Journalist Gunnar Sohn, unterstützt von einem Autoren-Kollektiv aus dem Umfeld von D2030, Diskussionen anstößt und abbildet.

Außerdem berichtet die Seite über die dezentralen FutureHubs, die in ganz Deutschland im Vorfeld der Zukunftskonferenz die Zukunft ins Gespräch bringen sollen, bis jetzt durchgeführt bzw. geplant mit betterplace.org, der Bundeszentrale für Politische Bildung und dem Wuppertal-Institut. Nähere Infos und Videos hierzu sind zu finden auf diezukunftbeginntjetztblog.wordpress.com

Die D2030-Community hat die Rohszenarien bewertet

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Auf einem Treffen am 6. Juni hat das Kernteam die Rückläufe des zweiten Online-Dialogs gesichtet. Ein wesentliches Ergebnis war die Bewertung der acht Szenarien. Die Werte in den weißen Kästchen in der Balkengrafik zeigen jeweils den Grad der Nähe zur Gegenwart, zur erwarteten und zur gewünschten Zukunft (auf einer Skala von 0 bis 100). Dabei zeigte sich, dass die 1er-Szenarien („Spurtreue Beschleunigung“) die größte Nähe zur Gegenwart aufweisen. Für die Zukunft erwartet die Bewerter*innen-Community kein eindeutiges Bild, sondern vornehmlich zwei offene Szenarien – die Fortsetzung der Spaltung bei wirtschaftlichem Erfolg oder Stärke durch Vielfalt. Bei der Frage nach den wünschenswerten Zukünften waren sich die Bewerter demgegenüber weitgehend einig. Hier werden vor allem die 2er-Szenarien („Neue Horizonte“) präferiert.

Soweit zu den „harten“ Daten. Jetzt geht es darum, die vielzähligen inhaltlichen Kommentare zu den Rohszenarien systematisch auszuwerten. Sie werden uns helfen, die Szenarien weiter zu präzisieren, dabei noch die ein oder andere Unstimmigkeit auszuräumen und Zusammenhänge klarer herauszuarbeiten. Eine neue Fassung wird dann auf der Zukunftskonferenz am 6. und 7. Juli in Berlin vorgestellt und diskutiert. Schon jetzt einen ganz großen Dank an alle, die sich beteiligt und dazu beigetragen haben, den Blick in Deutschlands mögliche Zukünfte zu schärfen!

Weiteres Treffen zu D2030 in Düsseldorf am 13. Juni

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Der Austausch zu D2030 und den damit verbundenen Zukunftsthemen im Raum Rhein/Ruhr geht in die nächste Runde: Am Dienstag, dem 13. Juni um 18:00 Uhr treffen sich Interessierte im Restaurant Teatro Piu (Gustaf-Gründgens-Platz 1, hinter dem Schauspielhaus am Hofgarten) zur gemeinsamen Arbeit und zum geselligen Beisammensein.

Im Mittelpunkt wird die Erarbeitung eines Konzepts für einen D2030-Hub in der Region stehen: Wie können wir die Ergebnisse des Szenario-Prozesses an möglichst viele und möglichst unterschiedliche Akteure weitergeben?

Zur Arbeit an diesem Thema hat sich beim letzten Treffen bereits ein kleines Kernteam gebildet. Wer dazu stoßen und mitarbeiten oder auch einfach nur schnuppern möchte, ist aber herzlich willkommen!

Kontakt und weitere Infos via: Andreas Schiel | schiel(at)d2030.de

Schluss mit Wachstum?

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Schneller, größer, weiter – dieses Prinzip könnte irgendwann einmal auch ausgereizt sein. Im Online-Dialog der Initiative D2030 steht u.a. auch das Szenario „Bewusste Abkopplung“ zur Diskussion. Wie wahrscheinlich und wie wünschenswert ist ein grünes, regionales und konservatives Deutschland im Jahr 2030?

Deutschland 2030 – Ab ins grüne Paradies?

Ist öko eigentlich out? Wo ist sie geblieben, die grüne Zukunft, die man noch in den 1990er Jahren erwarten konnte, als die Klimakonferenz von Rio Maßstäbe setzte, ein großer Mineralölkonzern in ernsthafte Bedrängnis geriet, weil er eine Bohrplattform im Meer entsorgen wollte und schließlich in Deutschland der Atomausstieg beschlossen wurde? Wer in dieser Zeit aufgewachsen ist, konnte leicht glauben, in 2030 würden die Städte autofrei und das Essen nur noch bio sein. Schöne, verlorene Zukunft?

Schon seit der Geschichte von Adam und Eva weiß man natürlich: Mit grünen Paradiesen ist das so eine Sache. Können Menschen sich wirklich darin einrichten und dauerhaft wohlfühlen? Andererseits: Warum nicht, wenn man sie nicht gar zu utopisch denkt? Das vielleicht gar nicht so unwahrscheinliche Szenario einer ziemlich grünen Zukunft im Jahr 2030 kann man jetzt im Online-Dialog der Initiative D2030 bewerten und kommentieren.

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Auf zu neuen Horizonten?

InitiativeD2030 Einladung, Online-Dialog, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

Die digitale Transformation von Wirtschaft und Gesellschaft bringt unsere Welt durcheinander. Aber auch große Chancen zur selbstbestimmten Gestaltung dieser Welt. Wollen wir diese Chancen nutzen, sollten wir uns jedoch zuerst ein Bild von der Zukunft machen. Die Initiative D2030 versucht genau das.

Wie nutzt man eigentlich neue Technologien zur Gestaltung einer positiven Zukunft? Nur eines von vielen Themen beim Online-Dialog der Initiative D2030

Auf der Konferenz re:publica in Berlin konnte man gerade wieder mitverfolgen, was Digitalisierung jenseits von Klischees und Missverständnissen, jenseits von Horrorszenarien oder pauschalen Gewinn- und Konsumversprechen bedeuten kann: Plötzlich wird das Virtuelle ganz real, und die digitale Gesellschaft diskutiert mit und über sich selbst. Darüber, wie Technik unser Alltagsleben, unsere Wirtschafts- und Arbeitswelt und auch unsere Politik verändert. Und darüber, wie man diese Veränderungen nicht nur stoisch hinnehmen oder gar fürchten, sondern auch gestalten kann.

Denn nachdem das erste allgemeine Staunen oder auch Erschauern über die ständig zunehmende Durchdringung allen Lebens, Wirtschaftens und Arbeitens mit digitaler Technik überstanden ist, wird immer deutlicher: Technik löst von selbst keine gesellschaftlichen Probleme, und sie stellt auch keine Gewinngarantie für Unternehmen dar. Das wird z.B. an den schwierigen Phänomen der sogenannten fake news und der hate speech in sozialen Netzwerken sehr schnell deutlich, aber auch an einem eigentlich konstruktiv gedachten Konzept wie der Industrie 4.0.
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Weiterso mit ungewissem Ausgang?

InitiativeD2030 Einladung, Online-Dialog, Szenarioprozess

Im Wahljahr 2017 werben viele Parteien für ein Weiterso mit Wachstum. Aber wie kann eine solche Zukunft aussehen? Und ist sie wünschenswert? Im zweiten, offenen Online-Dialog der Initiative D2030 kann man sich ein Bild davon machen – und seine Meinung äußern.

Was passiert eigentlich, wenn wir auch morgen vor allem auf Wachstum setzen?

In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein hat es bereits unübersehbar begonnen: Das Wahljahr 2017. Und bald werden wohl überall in Deutschland große bunte Wahlplakate vor allem eine Botschaft verkünden: Weiter so, nur ein bisschen besser als bisher – und von allem noch ein bisschen mehr! Die Konzepte und Kampagnen der meisten Parteien und auch die Wünsche vieler Bürgerinnen und Bürger scheinen sich auf eine solche Zukunft zu fokussieren. Sie wünschen sich viel Kontinuität und wenig Veränderung, von einem stabilen Wirtschaftswachstum einmal abgesehen. Korrekturen am bisherigen Kurs erscheinen ihnen nur dort angebracht, wo jetzt schon offensichtliche Missstände herrschen. Aber kann das funktionieren?
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Welche Zukunft hätten Sie denn gerne?

InitiativeD2030 Einladung, Konferenz, Neuigkeiten, Online-Dialog, Szenarioprozess, Zukunftsthemen

Vorwärts oder rückwärts? Mehr Öko oder mehr Wachstum? Oder von allem ein bisschen? Die Wahrheit liegt bekanntlich meistens irgendwo in der Mitte. Aber wie ist das mit der Zukunft? Die gemeinnützige Initiative D2030 hat sich darüber intensiv Gedanken gemacht und nach einem ersten Online-Dialog Einflussfaktoren und Zukunftserwartungen zu alternativen Szenarien von Deutschland im Jahr 2030 verdichtet. Doch nun wird erneut eine entscheidende Expertise benötigt: Ihre!

Mit vier Grundszenarien und acht Subszenarien startet D2030 in den zweiten Online-Dialog.

So könnte Deutschland 2030 aussehen: Nachdem die Digitalisierung den globalen Arbeitsmarkt kräftig durchgerüttelt und viele Jobs überflüssig gemacht hat, ist die deutsche Wirtschaft im radikal beschleunigten Wettbewerb zurückgefallen. Ehemalige Weltmarktführer sind von disruptiven Konkurrenten aus dem Ausland zurückgedrängt worden. Die zahlreichen Verlierer der digitalen Transformation suchen ihr Heil in der weit gehenden Abschottung des Landes und einer autoritären Politik. Während die Ausgaben für innere und äußere Sicherheit in die Höhe schnellen, ziehen sich viele Menschen ins private Biedermeier-Idyll zurück.

Oder so: Deutschland hat die erste Welle einer digitalen und gesellschaftlichen Transformation erfolgreich bewältigt. Alteingesessene mittelständische Unternehmen und neu gegründete Startups haben die Chance beim Schopf ergriffen und prägen eine neue Wirtschafts- und Arbeitswelt. Manche Aufgaben, die 2017 noch gut bezahlt waren, werden mittlerweile von Software oder Robotern übernommen. Aber in der flexiblen und sozial gut abgesicherten Projektwelt der 2030er Jahre bieten sich ständig neue Arbeits- und Verdienstchancen. Dafür, dass ein Großteil der Menschen diese auch wahrnehmen kann, sorgt ein modernisiertes Bildungssystem. Und Gesellschaft und Politik fragen immer häufiger nach den Kompetenzen, Wünschen und Meinungen des Einzelnen. Gleichzeitig ist ein neuer gesellschaftlicher Zusammenhalt entstanden, der allerdings weniger auf einem versorgenden und bevormundenden Staat fußt, sondern vielmehr auf einer aktiven Zivilgesellschaft.

Doch was wird aus der ökologischen Krise, dem hohen Ressourcenverbrauch und dem Klimawandel? Gelingt es, wirtschaftlichen Wohlstand und ökologische Stabilität zu vereinbaren?

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Diskussion im Netz: Wie kann Deutschlands Zukunft aussehen?

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Am heutigen Donnerstag, dem 27.04. um 17:30 Uhr startet eine Video-Diskussion mit spannendem Thema und ebenso spannender Besetzung: Unter dem Motto „Im Dickicht möglicher Zukünfte“ spricht der Wirtschaftsjournalist und Blogger Gunnar Sohn mit gleich fünf Beteiligten von D2030 darüber, wie Deutschlands Zukunft jenseits reiner Technikutopien und unambitioniertem Weiterso aussehen könnte. Aus dem Fachbeirat werden Dr. Kerstin Cuhls vom Fraunhofer Institut für System- und Innovationsforschung ISI sowie Prof. Dirk Helbing von der ETH Zürich dabei sein.

Aus dem Kernteam werden sich Szenario-Spezialist Dr. Alexander Fink sowie Beate Schulz-Montag und Klaus Burmeister von der Geschäftsführung der D2030 gUG in die Diskussion einmischen. Bei dieser Besetzung lohnt es sich garantiert, das Hangout live zu verfolgen. Wer das tut, kann unter dem Hashtag #D2030 mitdiskutieren. Und vorher zur Einstimmung Gunnar Sohns kontroversen Blogartikel Gewaltenteilung für die Maschinenwelt – Warum wir Utopien brauchen lesen. Oder seinen Vorbericht anschauen. Nach dem Hangout kann die Diskussion als Aufzeichnung abgerufen werden.